Gefahren erkennen
Arbeiten mit schweren Geräten © metropress / DGUV

Gefährdungs-Beurteilungen

Jedes Unternehmen muss Gefährdungs-Beurteilungen machen.

Was ist eine Gefährdungs-Beurteilung?

Das ist eine Liste mit möglichen Gefahren am Arbeits-Platz.
Zum Beispiel:

  • Ein Strom-Kabel auf dem Boden, über das man fallen kann 
  • Treppen-Stufen, die nicht alle die gleiche Höhe haben 

Wie man Gefährdungs-Beurteilungen macht wird in zwei Beispielen erklärt.

Beispiel 1:
Katrin Päßler ist Fach-Kraft für Arbeits-Sicherheit.
Sie macht die Gefährdungs-Beurteilung an neun Ganz-Tags-Schulen in Aachen.
Zusammen mit dem Sicherheits-Beauftragten Andreas Fischer.
Als erstes schreiben Sie eine Liste.
Auf der Liste steht alles was sie prüfen wollen.
Das nennt man: Prüf-Liste.
Dann gehen sie in alle neun Ganz-Tags-Schulen und schauen sich alles genau an.
Katrin Päßler und Andreas Fischer haben Fotos von möglichen Gefahren gemacht.
Dann haben sie die möglichen Gefahren aufgeschrieben.
Das nennt man: Maßnahmen-Liste.
Die Maßnahmen müssen gemacht werden damit es nicht zu einem Unfall kommt.
Das ist das Ergebnis von der Gefährdungs-Beurteilung.

Beispiel 2: Die Lebenshilfe in Cottbus hat Werkstätten. Die heißen: Hand in Hand. Dort arbeiten Menschen mit Behinderungen.
In vielen Bereichen.
Zum Beispiel:

  • Druckerei 
  • Garten-Bau 
  • Schreinerei 

Seit dem Jahr 2013 gibt es dort Arbeits-Anleitungen in Einfacher Sprache.
Alle Arbeits-Schritte sind dort einfach erklärt.
Zu den Texten gibt es Fotos.
Die Werkstatt nennt die Arbeits-Anleitungen: AIS.
Die AIS wurden zusammen mit der Werkstatt und Sicherheits-Fach-Kräften geschrieben.
Auf der Rück-Seite von jeder AIS stehen mögliche Gefahren.
Außerdem steht da, was man tun muss wenn es eine Gefährdung gibt.
Die AIS werden von den Fach-Kräften für Arbeits-Sicherheit und dem Chef geprüft.
Danach stehen die AIS allen Mitarbeitern zur Verfügung.
Die Lebenshilfe Werkstatt hat schon über 200 geschrieben.
Noch weitere werden folgen.
Gerd Rosse ist Fach-Kraft für Arbeits-Sicherheit.
Er hat die AIS mit entwickelt.
Er sagt dazu:
Alle Mitarbeiter wissen nun bei jedem Arbeits-Schritt, was sie tun müssen.