CLP-Kennzeichnung
Etiketten für gefährliche Gemische

Neue Etiketten für gefährliche Gemische

Die europäische CLP-Verordnung schreibt eine neue Kennzeichnung für gefährliche Stoffe und Gemische vor. Dies gilt seit dem 1. Juni 2017. Gewerbliche und private Anwender dürfen zuvor hergestellte Produkte mit alter Kennzeichnung aufbrauchen.

Seit dem 1. Juni 2017 müssen gefährliche Stoffe und Gemische in Europa der CLP-Verordnung entsprechen. Darauf weist die Bundesstelle für Chemikalien (BfC), ein Fachbereich der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), hin. Die europäische CLP-Verordnung (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures) regelt die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffen und Gemischen. Zu gefährlichen Stoffen und Gemischen zählen zum Beispiel Haushaltsreiniger, Lösemittel und Bauchemikalien. Diese dürfen nur noch verkauft werden, wenn sie nach der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet sind. Die neuen Etiketten zeigen rautenförmige CLP-Piktogramme mit einem schwarzen Symbol und einem roten Rahmen. Produkte, die die alte Kennzeichnung mit schwarzen Symbolen auf orangefarbenem Quadrat enthalten, sollten seit dem Stichtag 1. Juni 2017 nicht mehr verkauft werden. Gewerbliche und private Anwender dürfen Gemische mit der alten Kennzeichnung verbrauchen.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.baua.de