Weiterbildung
Sichere Zusammenarbeit mit Robotern © boggy22/thinkstock

Sichere Zusammenarbeit mit Robotern

Grenzwerte, die es einzuhalten gilt
Die Kollaboration von Menschen mit Robotern hat nicht nur Vorteile, sondern stellt auch spezielle Ansprüche an die Arbeitssicherheit.

Immer öfter arbeiten Menschen mit Robotern zusammen – in der Automobilindustrie beispielsweise wird der Roboter zum Produktionsassistenten der Fertigung. Diese Kollaboration hat aber nicht nur Vorteile, sondern stellt auch spezielle Ansprüche an die Arbeitssicherheit. Damit Mensch und Maschine ohne Unfälle oder Beeinträchtigung der Gesundheit zusammenarbeiten können, müssen Grenzwerte für Kraft und Druck eingehalten werden. So lässt sich gewährleisten, dass es bei Kontakt zwischen Mensch und Roboter nicht zu Verletzungen kommt. Diese Grenzwerte haben Experten des Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg im Auftrag der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) in einem Projekt erforscht. Dazu hat das IFF mehr als 10.000 Versuche an 20 Probanden durchgeführt. Die Versuchsapparaturen wurden teils vom Fraunhofer Institut und vom Institut für Arbeitsschutz (IFA) bereitgestellt. Die Forschungsergebnisse stellt die BGHM den Betrieben in Praxisanleitungen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bghm.de