Tipps & Arbeitshilfen
Wilfried Holst © www.fanslau-fotografie.de

Tipps für Sicherheitsbeauftragte

  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz betreffen zwar jeden Beschäftigten, doch längst nicht jeder interessiert sich dafür. Deshalb ist bei Sicherheitsbeauftragten neben der fachlichen Kompetenz von entscheidender Bedeutung, wie sie gegenüber den Kolleginnen und Kollegen auftreten: Je freundlicher Sicherheitsbeauftragte auf die Menschen zugehen, umso eher werden Hinweise aufgenommen. Je verbindlicher Sicherheitsbeauftragte ihre Hinweise formulieren, umso konsequenter können sie umgesetzt werden. Und natürlich gilt: Sicherheitsbeauftragte sollten selbst vorleben, was sie von den Kolleginnen und Kollegen erwarten. Sie werden als Vorbild wahrgenommen.

  • Für Sicherheitsbeauftragte ist es unerlässlich, im Unternehmen bekannt zu sein. Es empfiehlt sich deshalb, regelmäßig das Gespräch mit den Kollegen und Kollegen zu suchen und sich neuen Beschäftigten vorzustellen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, regelmäßig über die Arbeit zu informieren – am schwarzen Brett, per Newsletter an die Mitarbeiter oder im Intranet. Die Möglichkeiten sind so unterschiedlich, wie auch Unternehmen unterschiedlich sein können. Gemeinsame Mittagspausen mit den Kolleginnen und Kollegen sowie die Teilnahme an Betriebs- und Personalversammlungen, Betriebsfeiern oder anderen Veranstaltungen erhöhen den Bekanntheitsgrad.

  • Geraten Sicherheitsbeauftragte bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gegenüber Vorgesetzten oder Kolleginnen und Kollegen in Konfliktsituationen, empfiehlt es sich, andere Beteiligte wie beispielsweise die Sicherheitsfachkräfte mit ins Boot zu nehmen, um eine Lösung zu finden. Oft hilft es auch, sich mit anderen Sicherheitsbeauftragten über deren Erfahrungen auszutauschen.

  • Unterstützung und Tipps für ihre Arbeit erhalten Sicherheitsbeauftragte unter anderem in den Seminaren der Unfallversicherungsträger. Ansprechpartner können ihnen in aller Regel auch die Sicherheitsfachkräfte in den Unternehmen nennen.