Link to header
Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie
Während der Corona-Pandemie sind Betriebe gefordert, ihre Arbeitsschutzkonzepte stetig anzupassen. Foto: Adobe Stock/peterschreiber.media
Corona

Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie

Corona hält Deutschland weiter in Atem. Um das Infektionsgeschehen einzudämmen, hat die Bundesregierung erneut Maßnahmen beschlossen.

Datum: 13.01.2021

Seit Mitte Dezember 2020 gelten bundesweit strenge Bestimmungen, unter anderem Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen im Einzelhandel. Ebenfalls verzichten Schulen und Kindertagesstätten auf die Präsenzpflicht. Der Bund-Länder-Beschluss vom 5. Januar 2021 hat die Maßnahmen von Mitte Dezember zudem erweitert und ihre Geltungsdauer bis Ende Januar verlängert.

Die betreffen die Arbeitswelt auf vielerlei Weise, unter anderem bedeuten sie:

  • Die konsequente Nachverfolgung innerbetrieblicher Infektionsketten
  • Die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Gefährdungsbeurteilung, insbesondere mit Blick auf die Beschränkung von Kontakten, die Umsetzung allgemeiner Hygienemaßnahmen und die Verringerung von Infektionsrisiken bei unvermeidbaren Kontakten
  • Die Aufforderung, Beschäftigten großzügig Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen
Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Konkrete Anhaltspunkte für den Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie gibt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, die unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt wurde. Sie gilt bereits seit August 2020.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen Betriebe das Infektionsrisiko für Beschäftigte senken können. Die wichtigsten Instrumente sind das Einhalten von Abstand, Hygienemaßnahmen, das Verwenden von Alltagsmasken/Atemschutz und sachgerechtes Lüften.

Konzepte prüfen und anpassen

Betriebe sind fortwährend gefordert, mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen ihre bereits bestehenden Regeln und Konzepte zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beraten die Betriebe zu den Regelungen im Arbeitsschutz und überwachen deren Einhaltung. Ihre Handlungsempfehlungen geben Unternehmen und Einrichtungen branchenspezifische Hinweise zum Schutz vor Infektionen.

Dazu stellen die Unfallversicherungsträger über ihren Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Informationen für eine gelungene Umsetzung von Maßnahmen bereit. Das Informationsmaterial bezieht sich auf die Bund-Länder-Beschlüsse.

Weiterführende Informationen der DGUV

Informationen zu Schutzmaßnahmen

Weitere, branchenspezifische Angebote der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zu Infektions- und Arbeitsschutz sind auf dieser Überblicksseite verlinkt.

Sicherheit und Gesundheit

Geschrieben von: Isabelle Rondinone

weitere Themen

Homeoffice – trotzdem entspannt bleiben
Arbeitswelt

Homeoffice – trotzdem entspannt bleiben

Homeoffice ist – durch die Corona-Krise – für viele Beschäftigte zur Normalität geworden. Wichtige Besprechungen finden oft als Telefonkonferenzen statt, häufig.

FFP3- und FFP2-Masken: Diese Alternativen gibt es
Corona

FFP3- und FFP2-Masken: Diese Alternativen gibt es

Wenn FFP3- und FFP2-Masken aufgrund der Corona-Pandemie knapp sind, müssen Beschäftigte, die in staubbelasteten Umgebungen arbeiten, gegebenenfalls auf andere Produkte ausweichen..

So funktioniert die Corona-Warn-App
Corona

So funktioniert die Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung soll dabei unterstützen, Infektionsketten zu unterbrechen – nach aktuellem Stand der sicherste Weg aus der Pandemie.