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Infektionsschutzgesetz: Das bedeutet es für Betriebe und Einrichtungen
Das Infektionsschutzgesetz enthält Vorgaben zum Homeoffice und zum betrieblichen Testangebot. © Aobe Stock/Studio_East
Corona

Infektionsschutzgesetz: Das bedeutet es für Betriebe und Einrichtungen

Der Bundestag hat mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes bundesweit einheitliche Regelungen geschaffen.

Datum: 23.04.2021

Jedes Bundesland hatte zuletzt eigene Corona-Regeln. Für Betriebe, Einrichtungen und Arbeitnehmende war es nicht immer einfach den Überblick zu behalten. Ab sofort soll die Änderung des Infektionsschutzgesetzes für mehr Einheitlichkeit sorgen. Dafür wurden Regelungen Betriebe und Einrichtungen betreffend aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gelöst, zum Teil neu gefasst und im Infektionsschutzgesetz neu verankert. Dies betrifft vor allem die Vorgaben zum Homeoffice und zum betrieblichen Testangebot:

Homeoffice
  • Weiterhin gilt: Wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen, müssen Arbeitgebende Beschäftigten Homeoffice anbieten. Dies ist zum Beispiel bei Bürotätigkeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten der Fall.
  • Neu: Arbeitnehmende sind verpflichtet, das Angebot von Homeoffice anzunehmen, soweit dem keine Gründe entgegenstehen. Als Gründe gelten beispielsweise Störung durch Dritte oder wenn ein adäquater Arbeitsplatz fehlt
Betriebliches Testangebot

Das Infektionsschutzgesetz sieht außerdem eine Erweiterung des betrieblichen Testangebots vor. Ab sofort sind Arbeitgebende dazu verpflichtet, in Präsenz arbeitenden Beschäftigten zweimal pro Woche einen Selbst- oder Schnelltest anzubieten. Bislang war dies nur einmal pro Woche notwendig. Die Kosten für das betriebliche Testangebot tragen die Arbeitgebenden.

Geschrieben von: Redaktion

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