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Belüftung bewerten anhand der CO2-Konzentration
Der DGUV-Fachbereich Holz und Metall informiert, wie sich die Lüftung anhand der CO2-Konzentration bewerten lässt. © Adobe Stock/Andrey Popov
Corona

Belüftung bewerten anhand der CO2-Konzentration

Der DGUV-Fachbereich Holz und Metall informiert, wie sich die Lüftung anhand der CO2-Konzentration bewerten lässt.

Datum: 11.01.2021

Große Infektionsausbrüche haben drei Gemeinsamkeiten: geschlossene Räume, viele Menschen, schlechte Belüftung. Körperliche Tätigkeiten wie Sport, Singen oder schwere Arbeit können Infektionsausbrüchen ebenfalls fördern. Mit der möglichen Beseitigung eines der Faktoren – die schlechte Belüftung – setzt sich eine Publikation des Fachbereichs Holz und Metall der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auseinander.

Der Beitrag „Möglichkeiten zur Bewertung der Lüftung anhand der CO₂-Konzentration“ fasst zusammen, wie sich die Qualität von Lüftung bewerten lässt und welche Möglichgkeiten es gibt, die Qualität zu steigern. Der genannte Fachbeitrag erläutert zudem, wie die Berechnung der CO₂-Konzentration im Raum erfolgt und wie Beschäftigte Lüftungsintervalle anhand von Personenzahl, Aktivitätsgrad und Raumgröße ermitteln können.

Kohlendioxid ist relevanter Stoff

Eine Lüftung wird üblicherweise anhand von bestimmten Stoffen bewertet, die in der Raumluft enthalten sind. In Bezug auf COVID-19 wird das ausgeatmete Kohlendioxid für die Beurteilung der Lüftungsqualität herangezogen. Warum? Kohlendioxid lässt sich im Gegenteil zu Aerosolen mit einfachen Mitteln durchführen.

Stoff-, Wärme- und Feuchtelasten richtig beseitigen

Ebenfalls mit den Anforderungen an die Arbeitsplatzlüftung setzt sich die DGUV Regel 109-002 „Arbeitsplatzlüftung – Lufttechnische Maßnahmen“ auseinander. Die Schrift führt aus, wie Anlagen zur Arbeitsplatzlüftung wie Luftleitungen, Ventilatoren und Abscheider konzipiert, geplant, gebaut und betrieben werden.

Grundsätzlich stellt die Arbeitsplatzlüftung meist beim Umgang mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen eine der wesentlichen Schutzmaßnahmen in Arbeitsstätten dar. Ziel lufttechnischer Maßnahmen ist es, dass im Atembereich keine Gesundheitsgefährdung auftritt oder die Gesundheitsgefährdung verringert ist. Ebenfalls beschränken solche Anlagen die Ausbreitung von Luftverunreinigungen auf andere Arbeitsbereiche.

Geschrieben von: Redaktion