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Fünf Irrtümer über Kälte
Frieren Frauen schneller als Männer? Werden wir bei Kälte krank? Bei Thema Kälte herrscht viel Unsicherheit. © iStock/shironosov
Gesundheit

Fünf Irrtümer über Kälte

Es ranken sich so einige Mythen um die Kälte, besonders im Zusammenhang mit der Gesundheit. Viele stimmen nicht. Gute Argumente für Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen.

Datum: 11.01.2021
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Irrtum 1: Wer in einem kalten Raum arbeitet, wird krank. In Wahrheit: Eine Erkältung wird durch Viren ausgelöst, nicht durch die Kälte. Jedoch: Kälte kann das Immunsystem schwächen und eine Erkältung wahrscheinlicher machen. Also warm anziehen.
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Irrtum 2: Frauen frieren schneller als Männer. In Wahrheit: Das ist nicht immer so, sondern mehr eine Frage der Muskelmasse. Die produziert nämlich Wärme, wenn wir zittern. Männer haben im Durchschnitt 25 Prozent mehr Muskelmasse als Frauen.
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Irrtum 3: Über den Kopf geht die meiste Wärme verloren. In Wahrheit: Die meiste Wärme verlieren wir an Füßen und Händen. Nur zehn Prozent gehen über den Kopf verloren. Wegen der vielen Nervenenden spüren wir am Kopf aber Kälte besonders intensiv.
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Irrtum 4: Im Warmen kann ich nicht krank werden. In Wahrheit: Eine heiße Heizung schützt nicht vor Erkältungen. Vielmehr reizt trockene Luft die Schleimhäute der oberen Atemwege und trocknet sie aus. Das macht uns anfälliger für Krankheitskeime.
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Irrtum 5: Wenn es kalt wird, werde ich krank. In Wahrheit: Viele Menschen glauben, ihr Immunsystem kaum beeinflussen zu können. Dabei kann jeder etwas dafür tun. Etwa durch viel Bewegung, ausgewo­gene Ernährung oder den Verzicht auf Nikotin.

Geschrieben von: Julia Frese