Medien-Sucht

Heute sind viele Menschen den ganzen Tag 
im Internet.
Sie schauen viel auf Ihr Handy.
Sie sind viel in sozialen Netzwerken.
Zum Beispiel Facebook, Twitter oder Instagram.
Die sozialen Netzwerke nennt man auch: Medien.
Einige Menschen können nicht aufhören,
sich Medien anzusehen und zu lesen.
Das nennt man: Medien-Sucht.

Mediensucht kann krank machen

Medien-Sucht kann krank machen.
Zum Beispiel:

  • Sie sind schnell abgelenkt.
    Wenn sie eine Aufgabe haben,
    denken Sie schnell an andere Dinge.
  • Sie haben oft Stress und sind müde.

Es gibt verschiedene Gründe für Medien-Sucht:

  • Vielleicht wollen Sie sich ablenken.
    Zum Beispiel von anderen Problemen.
  • Vielleicht wollen Sie im Internet bewundert werden.

Darum haben Sie viele Fotos von sich 
im Internet.
Anderen Menschen sollen die Fotos gefallen.

Haben Sie eine Medien-Sucht?

Daran erkennen Sie eine Medien-Sucht:

  • Sie schauen sehr oft in soziale Netzwerke. 

Sie müssen immer wieder nachschauen.

  • •    Sie bekommen Probleme bei der Arbeit oder 

mit dem Partner oder der Partnerin.
Die Probleme dauern ein Jahr oder länger.

Regeln bei der Arbeit

Bei der Arbeit muss es Regeln geben.
Zum Beispiel dafür:

  • Wann darf ein Mitarbeiter ins Internet?
  • Wann darf ein Mitarbeiter sein Handy benutzen?

Alle Mitarbeiter müssen die Regeln kennen.
Vielleicht hält sich ein Mitarbeiter nicht 
an die Regeln.
Dann muss man mit ihm reden.
Das kann man sagen:
Ich will noch lange gut mit dir arbeiten.
Darum mache ich mir Sorgen, 
weil du so viel auf dein Handy schaust.

Infos über Medien-Sucht

Firmen können Ihren Mitarbeitern 
Infos über Medien-Sucht geben.
Zum Beispiel:

  • Warum ist es ein Problem,
    wenn man so viel im Internet ist?
  • Wie merkt man, dass man Medien-Sucht hat?

Die Firmen können einen Info-Tag machen.
Hilfe bei Medien-Sucht gibt es:

  • beim Suchtberatungs-Beauftragten
    in der Firma
  • beim Betriebs-Arzt
  • bei anderen Ärzten 
  • in Beratungs-Stellen in der Nähe

Der Text in Leichter Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache,
Lebenshilfe für Menschen 
mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2019.

Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen 
mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.