Passiert. Und nun?

Was macht man, wenn es einen Arbeits-Unfall gibt?

Einen Unfall auf der Arbeit muss man melden.
Das muss der Arbeit-Geber machen.
Oft passt auch ein Mitarbeiter
auf die Sicherheit bei der Arbeit auf.
Der Mitarbeiter heißt: Sicherheits-Beauftragter.
Der Sicherheits-Beauftragte soll auch wissen,
was man bei einem Arbeits-Unfall machen soll.
Früher gab es mehr Gefahren bei der Arbeit.
Im Jahr 2016 gab es fast halb so viele
Arbeits-Unfälle wie im Jahr 1996.

Gesetze

Bei einem Arbeits-Unfall muss man schnell
Erste Hilfe leisten.
Das ist später nach einem Arbeits-Unfall wichtig:
Man muss einen Arbeits-Unfall bei der Unfall-Versicherung melden:

  • wenn ein Mitarbeiter oder Beschäftigter bei dem Unfall stirbt.
  • wenn ein Mitarbeiter oder Beschäftigter mehr als 3 Tage nicht arbeiten kann.

Das muss der Arbeit-Geber machen.
Das steht im Gesetz.
Das Gesetz heißt: Paragraf 193 im Sozialgesetzbuch VII.

Einen Arbeits-Unfall melden

Wenn man einen Arbeits-Unfall melden will,
muss man einen Zettel ausfüllen.
Den Zettel finden Sie
auf unserer Internet-Seite: www.dguv.de
Sie finden da auch Hinweise,
wie man den Zettel ausfüllt.
Auf der rechten Seite finden Sie auch Hinweise
dazu.

Was ist ein Arbeitsunfall?

Ein Arbeits-Unfall ist auch ein Unfall:

  • der auf dem Weg zur Arbeit passiert
  • der auf dem Weg von der Arbeit nach Hause passiert.

So einen Unfall nennt man: Wege-Unfall.
Ein Wege-Unfall ist auch ein Arbeits-Unfall.
Man meldet einen Wege-Unfall wie einen Arbeits-Unfall.

Gute Beleuchtung

Es gibt oft schlechte Beleuchtung
im Arbeits-Bereich.
Zum Beispiel auf Baustellen.
Auf Straßen und Wegen darf die Beleuchtung
keine Personen blenden.
Es soll kein Schnee auf den Lampen liegen.
Durch Schnee kann man viele Dinge
schlecht sehen.
Zum Beispiel Markierungen für einen Weg.

© Text: Büro für Leichte Sprache
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2018.

© Bilder: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013