Teilnahme am Straßen-Verkehr

Einige Menschen brauchen Hilfe, um sich gut im Straßen-Verkehr bewegen zu können. Hilfs-Angebote gibt es viele.

Jeder soll sich gut im Straßen-Verkehr bewegen können.
Einige Personen brauchen Hilfen dabei.
Zum Beispiel:

  • Ticket-Automaten hängen oft zu hoch für Rollstuhl-Fahrer.
    Darum ist es eine Hilfe für sie,
    wenn Sie ihr Ticket auf dem Handy kaufen.
  • Es gibt ein Arm-Band für Blinde.
    Das Arm-Band kann man am Arm fühlen.
    Das nennt man: Vibration.
    Die Vibration hilft dem Blinden,
    den richtigen Weg zu finden.

Mehr Infos über Hilfen im Straßen-Verkehr

Viele Menschen kennen die Hilfen
für den Straßen-Verkehr nicht.
Darum gehen sie nicht allein auf die Straße.
Die Menschen sollen sich besser mit den Hilfen auskennen.
Darum gibt es ein Programm.
Das Programm heißt: Kompetent Mobil.
Bei dem Programm gibt es Kurse und ein Buch.
So können alle lernen, welche Hilfen es gibt.
Die Kurse und das Buch sind von:
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.
Man sagt kurz: BGW.

Die BGW hat auch ein Computer-Programm.
Am Computer können Sie eingeben,
womit Sie Probleme im Straßen-Verkehr haben.
Zum Beispiel:
Sie kennen nicht alle Verkehrs-Schilder.
Das Computer-Programm sagt Ihnen dann Übungen.
Mit den Übungen können Sie Ihre Probleme vielleicht lösen.

Neu Gehen lernen

Einige Menschen müssen neu lernen zu gehen.
Zum Beispiel weil sie bei einem Unfall ein Bein verloren haben.
Dann können sie ein künstliches Bein bekommen.
Das nennt man: Prothese.
Sie müssen neu lernen mit dem künstlichen Bein zu gehen.
Zum Beispiel über einen schrägen
oder holprigen Boden.
Vielleicht muss ein Mensch nach einem Unfall auch im Rollstuhl sitzen.
Rollstuhl-Fahren muss der Mensch dann auch üben.

Zum Beispiel an Stufen vorbeikommen.
Dann muss er üben,
in der Stadt Rollstuhl zu fahren.
Zum Beispiel in den Bus einsteigen.
Eine andere Person begleitet ihn dabei.

Angst vor dem Straßen-Verkehr

Manchmal haben Menschen
auch andere Probleme nach einem Unfall.
Zum Beispiel:
Sie haben Angst wieder Auto zu fahren,
weil sie einen schlimmen Auto-Unfall hatten.
Dafür gibt es Hilfe:

  • Die Menschen können mit Fach-Leuten darüber reden.
    Die Fach-Leute nennt man: Therapeuten.
  • Es gibt Geräte,
    mit denen man Fahren üben kann.
    Die Geräte heißen: Fahr-Simulatoren.
    Dann können sich die Menschen langsam wieder daran gewöhnen.

© Text: Büro für Leichte Sprache
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2018.

© Bilder: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013