Unfall-Versicherung von Auszubildenden

Auszubildende haben eine Unfall-Versicherung. Sowohl in der Firma als auch in der Berufs-Schule.

Unfall-Versicherung von Auszubildenden

Jede Firma hat eine Unfall-Versicherung
für ihre Mitarbeiter.
Auch Auszubildende in einer Firma haben die Versicherung.
Auszubildende sind in der Firma,
 aber auch in der Berufs-Schule.
Wenn sie in der Berufs-Schule sind,
sind sie bei einer anderen Unfall-Versicherung.

Wann zahlt die Unfall-Versicherung?

Die Unfall-Versicherung zahlt Geld,
wenn man einen Unfall beim Arbeiten hat.
Aber die Unfall-Versicherung zahlt manchmal auch kein Geld.
Zum Beispiel wenn der Unfall beim Essen in der Pause passiert.

Manchmal ist nicht klar,
 ob die Unfall-Versicherung Geld zahlt.
Zum Beispiel:
Auszubildende spielen in der Arbeits-Zeit herum.
Sie werfen mit Schrauben.
Dann verletzt sich ein Auszubildender dabei.
Vielleicht ist es dann ein Arbeits-Unfall.
Aber es ist verboten,
bei der Arbeit mit Schrauben zu werfen.

Dann muss man prüfen:
Wussten die Auszubildenden,
dass es gefährlich ist mit Schrauben zu werfen?
Ob die Unfall-Versicherung dann zahlt,
kommt darauf an:

  • wie alt die Auszubildenden sind
  • ob sie verstehen,
    dass das Schrauben-Werfen falsch war.

Was muss ein Auszubildender bei einem Unfall auf dem Arbeits-Weg machen?

Vielleicht hat ein Auszubildender
auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall.
Oder auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.
So einen Unfall nennt man: Wege-Unfall.
Der Auszubildende muss den Unfall
schnell in seiner Firma melden.
Er kann den Unfall beim Sicherheits-Beauftragten
oder dem Chef melden.
Sie wissen, ob der Auszubildende zum Arzt muss.

Wenn er zum Arzt muss,
muss er zu einem bestimmten Arzt.
Der Arzt kennt sich gut mit Unfällen aus.
So einen Arzt nennt man: Durchgangs-Arzt.
Vielleicht kann der Auszubildende
mehr als 3 Tage nicht arbeiten wegen dem Unfall.
Dann muss man den Unfall der Unfall-Versicherung melden.

Wer gibt Infos über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit?

Ansprech-Personen sind:

  • Chefs
  • Der Sicherheits-Beauftragte

Die Ansprech-Personen können Sie auch
zum Betriebs-Arzt schicken.
Der Betriebs-Arzt kennt sich gut mit Arbeits-Unfällen aus.
Der Betriebs-Arzt darf keine Infos über Sie an andere weitergeben.
Das nennt man: Schweige-Pflicht.

Auszubildende einbinden

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind wichtige Themen.
Die Auszubildenden sollten in ihrer Ausbildung etwas darüber lernen.

© Text: Büro für Leichte Sprache
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2018.

© Bilder: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013