Was ist die DGUV?

Vielleicht hat ein Arbeiter einen Unfall.
Vielleicht wird ein Arbeiter krank.
Zum Beispiel:

  • auf der Arbeit
  • auf dem Weg zur Arbeit
  • auf dem Weg von der Arbeit nach Hause

Vielleicht wird ein Arbeiter
durch seine Arbeit krank.
Das nennt man: Berufs-Krankheit.
Zum Beispiel:
Ein Arbeiter hat immer Rücken-Schmerzen,
weil er viele schwere Kisten heben muss.
Dann bekommt der Arbeiter Geld von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Die Versicherung heißt kurz: DGUV.

Die DGUV will den Menschen helfen.
Darum braucht die DGUV Geld.
Das Geld bezahlen:

  • die Berufs-Genossenschaften
  • die Unfall-Kassen

Das sind die Mitglieder von der DGUV.

Was ist eine Berufs-Genossenschaft?

Eine Berufs-Genossenschaft ist eine Versicherung.
Die Versicherung kümmert sich um Arbeiter,
die einen Unfall haben.
Fast alle Arbeiter sind
bei einer Berufs-Genossenschaft versichert.

Was ist eine Unfall-Kasse?

Eine Unfall-Kasse ist auch eine Versicherung.
Die Versicherung kümmert sich um Arbeiter,
die einen Unfall haben.
Aber:
Die Arbeiter müssen für den Staat oder
ein Bundesland arbeiten.
Die Arbeiter nennt man: Beamte.
Beamte sind zum Beispiel:

  • Lehrer
  • Polizisten

Diese Menschen sind auch
bei der Unfall-Kasse versichert:

  • Kinder im Kindergarten
  • Schüler
  • Studenten
  • Menschen, die kein Geld für ihre Arbeit wollen
    Das nennt man: Ehren-Amt.

Wieder gesund werden

Vielleicht hat ein Arbeiter einen Unfall oder
eine Berufs-Krankheit.
Dann ist der Arbeiter eine Zeit lang krank.
Der Arbeiter soll wieder gesund werden.
Darum muss der Arbeiter sich erholen.
Das nennt man: Rehabilitation.
Das heißt kurz: Reha.
Die Versicherung zahlt dem Arbeiter Geld,
so lange er in der Reha ist.

Geld von der Versicherung

Vielleicht kann der Arbeiter nie wieder arbeiten.
Dann zahlt die Versicherung Geld an den Arbeiter.
Das Geld nennt man: Rente.
Vielleicht stirbt der Arbeiter nach einem Unfall.
Dann zahlt die Versicherung Geld
an die Familie vom Arbeiter.
Das Geld nennt man: Entschädigung.

Sicher arbeiten

Es gibt Regeln für Arbeiter.
Die Regeln helfen den Arbeitern, sicher zu arbeiten.
Zum Beispiel:
Der Arbeiter muss Schutz-Kleidung tragen.
Die DGUV gibt Informationen zum sicheren Arbeiten.
Dazu zählt auch das Heft arbeit & gesundheit

Was ist das Heft arbeit & gesundheit?

In dem Heft arbeit & gesundheit stehen viele Infos:

  • wie man gesund bleibt bei der Arbeit
  • wie man sicher arbeitet

Das Heft kommt von der DGUV.
Das Heft gibt es alle 2 Monate.
Es gibt auch eine Internet-Seite vom Heft:
www.aug.dguv.de
Einige Texte aus dem Heft gibt es
im Internet auch in Leichter Sprache.

Für wen ist das Heft arbeit & gesundheit?

Das Heft ist für Kollegen,
die sich um Sicherheit auf der Arbeit kümmern.
Die Kollegen nennt man: Sicherheits-Beauftragte.
Aber das Heft ist auch für alle anderen.

Was steht in dem Heft arbeit & gesundheit?

In jedem Heft gibt es:

  • einen Bericht über eine Firma.
    Die Firma muss etwas für Sicherheit
    bei der Arbeit machen.
  • Berichte über Gesundheit und Sicherheit
    bei der Arbeit
  • ein Poster.
    Man kann das Poster auf der Arbeit aufhängen.
    Auf dem Poster stehen Tipps.
  • Zum Beispiel:
  • Was soll ich in der Pause machen?
  • Wie kann ich Kisten sicher tragen?
  • Wie stelle ich meinen Büro-Stuhl richtig ein?

Im Heft gibt es Infos für Arbeiter.
Zum Beispiel:

  • Wie kann ich sicher auf Leitern arbeiten?
  • Wie komme ich im Winter sicher zur Arbeit?
  • Wie kann ich mich vor der Sonne schützen?

Die Infos sind über:

  • Gefahren auf der Arbeit
  • Schutz vor Gefahren auf der Arbeit

Zum Beispiel:
Ein Mensch kann einen anderen Menschen
mit einer Erkältung anstecken.
Vielleicht weil er einem Kollegen die Hand gibt.
Darum müssen sich alle die Hände mit einem Mittel sauber machen.
Das Mittel nennt man: Desinfektions-Mittel.
Dann bleiben alle gesund.

Haben Sie Fragen oder Ideen?

Haben Sie Fragen oder Ideen zum Heft?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.
Das ist die Adresse: redaktion@dguv-aug.de

© Text: Büro für Leichte Sprache
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2018.

© Bilder: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013