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Junge Menschen für das Ehrenamt gewinnen
Junge Sicherheitsbeauftragte sind in digitalen Angelegenheiten häufig gute Ansprechpersonen. © Grafik: Raufeld Medien
Mission Sibe

Junge Menschen für das Ehrenamt gewinnen

Für das Amt der Sicherheitsbeauftragten können junge Menschen eine große Bereicherung sein. Warum? Drei gute Gründe sprechen dafür.

Datum: 20.07.2021

Jede Generation hat ihre Stärken. Wo die Älteren mit Erfahrung und Wissen im Arbeitsschutz punkten, bringen die Jungen aus den Generationen X, Y und Z mitunter neue Ideen und Ansichten mit. Davon kann die Prävention profitieren.

Sicherheitsbeauftragte und Führungskräfte sollten versuchen, junge Mitarbeitende im Betrieb für das Ehrenamt zu begeistern. Dafür gibt es mindestens drei gute Gründe:

1. Sie finden einfacher Zugang zu Gleichaltrigen

Sicherheitsbeauftragte sind Vertrauenspersonen für Kolleginnen und Kollegen. Sind diese vergleichsweise jung, fällt es ihnen möglicherweise leichter, sich bei Problemen im Team oder persönlichen Nöten an junge Sicherheitsbeauftragte zu wenden und sich ihnen zu öffnen.

Doch auch in vielen anderen Situationen kann das Kommunizieren unter Gleichaltrigen hilfreich sein, zum Beispiel, wenn es um Fehler geht, die jemand gemacht hat. Ratschläge von jungen Sicherheitsbeauftragten kommen bei jungen Beschäftigten möglicherweise besser an.

2. Sie interessieren sich für sinnstiftende Arbeit

Viele junge Erwerbstätige streben nach sinnstiftender Arbeit. Deshalb können sie sich für das Ehrenamt der Sicherheitsbeauftragten leicht begeistern. Außerdem legen sie großen Wert auf psychisches Wohlbefinden. Sie bringen Verständnis auf, wenn jemand aus dem Team durch stressige Zeiten geht – und nehmen psychische Nöte ernst.

3. Sie sind digital kompetent

Mit digitalen Medien sind jüngere Menschen von klein auf vertraut. Berührungsängste haben sie in der Regel nicht und sie finden sich auch mit neuen Programmen und Hardware schnell zurecht.

Junge Sicherheitsbeauftragte sind deshalb in digitalen Angelegenheiten die richtigen Ansprechpersonen, zum Beispiel, wenn es darum geht, arbeitsschutzrelevante Informationen in eine ansprechende digitale Form zu bringen oder auch mal Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen. Nicht zuletzt in Zeiten von Homeoffice ist Digitalkompetenz eine wertvolle Ressource.

Tipps für ein harmonisches Miteinander junger und älterer Sibe

  • Die Stärken der anderen wertschätzen und sich untereinander wohlwollend begegnen.
  • Offenes Ohr für Bedenken und Wünsche haben und andere Perspektiven berücksichtigen.
  • Dazulernen: Wer um Hilfe bittet, macht das eigene Projekt zu einem Gemeinschaftsprojekt.

Geschrieben von: Isabelle Rondinone