Verkehrssicherheit
Foto von einem Bus© shutterstock / Juanan Barros Moreno

Einfach gut ankommen

Ob zu Fuß, mit dem ÖPNV, dem Fahrrad oder sonstigen Verkehrsmitteln: Verschiedene Wege führen zur Arbeit. Um Stress zu vermeiden und entspannt an den Arbeitsplatz  zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Da ist bestimmt für alle etwas dabei.

Eine Kollegin nimmt den Bus, um zur Arbeit zu kommen. Der hat aber oft Verspätung. Dann hetzt sie durch den Betrieb, damit sie gerade noch pünktlich an ihrem Schreibtisch sitzt. Ein anderer Mitarbeiter fährt mit dem Auto zur Arbeit. Als er im Büro ankommt, ist er schlecht gelaunt, weil er durch Baustellenverkehr viel Zeit verloren hat. Zeitdruck und Ärger auf dem Arbeitsweg müssen nicht sein. Vielmehr sollte es im Interesse der Betriebe sowie der Beschäftigten liegen, den Arbeitsweg unfallfrei und entspannt zurückzulegen. Darauf zielt auch der aktuelle Schwerpunkt der kommmitmensch-Kampagne „Schlaue Idee!“ ab. Die „Schlauen Ideen“ liefern Anregungen, wie der Weg zur Arbeit und zurück nach Hause sicher, gesund und entspannt zu machen ist. 

Sicher und erholt ankommen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Arbeitsweg stressfrei und angenehm zu gestalten. Die Zeit kann beispielsweise bewusst für die Freizeitgestaltung oder für Bewegung genutzt werden. Sicherheitsbeauftragte können sich einbringen, indem sie etwa Informationsrunden initiieren, um zu zeigen, wie der Arbeitsweg gestaltet werden kann. Hier einige Anregungen:

  1. Genügend Zeit einplanen. Wer immer auf den letzten Drücker die Arbeitsstätte erreicht, steht ständig unter Strom. Das stresst auf Dauer.
  2. Das Fahrrad oder den ÖPNV nehmen, um Staus zu vermeiden. Bei ÖPNV-Nutzung sind die jeweils gültigen Rege-  lungen zum Infektionsschutz zu beachten.
  3. Arbeitsweg variieren. Eine Haltestelle früher aussteigen, das letzte Stück des Weges zu Fuß zurücklegen oder doch mal das Fahrrad nehmen – das sorgt für Abwechslung.
  4. Die Wegezeit sinnvoll für die Freizeitgestaltung nutzen. In der Bahn ein gutes Buch lesen oder im Auto einen Podcast hören. Aber: Nicht arbeiten.
  5. Bewegung an der frischen Luft bevorzugen. Den Arbeitsweg möglichst aktiv gestalten – ob laufend, radelnd oder gehend – das gilt besonders für die „Vielsitzerinen und Vielsitzer“ unter den Beschäftigten.

Lösungen finden

Wenn Sicherheitsbeauftragte bemerken, dass Kolleginnen und Kollegen häufig gestresst bei der Arbeit ankommen, sollten sie diese Beobachtung ansprechen – und zwar gegenüber den betreffenden Personen direkt und/oder gegenüber der Führungskraft. Gemeinsam mit dem Arbeitgeber lassen sich bestimmt Lösungen finden, wie beispielsweise Homeoffice-Tage und flexiblere Arbeitszeiten.