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Bei Unwetter sicher mit dem Auto unterwegs

Zwei Personen stehen an einem Auto auf einem verregneten, dunklen Parkplatz. Das Auto ist rot.

Im Herbst und im Winter ist das Wetter oft schlecht.

Zum Beispiel:

  • Es regnet.
  • Es hagelt.
  • Es schneit.

Deshalb gibt es mehr Auto-Unfälle als sonst.

Bei den Unfällen werden aber nur wenige Menschen verletzt.

Der Grund dafür:

Autofahrer fahren langsamer und vorsichtiger als

im Frühjahr und Sommer.

 

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Das zeigt:

Autofahrer müssen ihre Fahrweise dem Wetter anpassen.

Das ist sehr wichtig.

Deshalb dauern Fahrten aber vielleicht länger.

Oder Fahrten müssen auch mal verschoben werden.

 

Auto mit Fahrer Leichte Sprache

Auch viele Beschäftigte müssen

bei schlechtem Wetter Autofahren.

Zum Beispiel,

  • weil sie mit dem Auto zur Arbeit fahren.
  • weil sie mit dem Auto zu Terminen fahren.
  • weil sie etwas ausliefern müssen.

Die Beschäftigten sollen immer sicher ans Ziel kommen.

Viele Führungskräfte denken,

Betriebe können nichts gegen Verkehrs-Unfälle tun.

Das ist aber falsch.

Denn Betriebe können für mehr

Verkehrs-Sicherheit von Beschäftigten sorgen.

 

Mann prüft auf seiner Armbanduhr, ob er zu spät ist

Das können Betriebe tun:

1. Kein Zeitdruck für Beschäftigte

Betriebe können dafür sorgen,

dass die Beschäftigten keinen Zeitdruck haben.

Sie können den Beschäftigten zum Beispiel sagen,

  • dass sie langsam und vorsichtig fahren sollen.
  • dass es nicht schlimm ist,

wenn sie deshalb zu spät sind.

 

Illustration: Tipps für Sicherheitsbeauftragte, um Arbeitsunfälle zu vermeiden.

Sicherheits-Beauftragte können dabei helfen.

Zum Beispiel:

Gibt es in den nächsten Tagen sehr schlechtes Wetter?

Dann können Sicherheits-Beauftragte:

  • die Beschäftigten informieren.
  • die Beschäftigten daran erinnern, vorsichtig zu fahren.
  • den Beschäftigten raten,

vielleicht den Zug oder den Bus zu nehmen.

 

Illustration: Jemand bedient ein Smartphone.

2. Warn-Apps nutzen

Es gibt viele Unwetter-Warn-Apps.

Eine App ist ein Programm fürs Handy.

Betriebe können Beschäftigte über die Apps informieren.

Und sie können empfehlen,

dass die Beschäftigten die Apps nutzen.

 

Die Abbildung zeigt einen Daumen, der nach oben gerichtet ist.

Gibt es eine Unwetter-Warnung?

Dann können Beschäftigte Termine rechtzeitig verschieben.

Betriebe können auch Auslieferungen verschieben.

Das zeigt:

Dem Betrieb ist die Sicherheit der Beschäftigten sehr wichtig.

 

Die Illustration zeigt ein Regelblatt mit drei Regeln.

3. Dienstanweisung für das Fahren bei schlechtem Wetter

In einer Dienstanweisung stehen Regeln für die Beschäftigten.

Betriebe können eine Dienstanweisung für

das Fahren bei schlechtem Wetter machen.

In der Dienstanweisung können

Regeln für das Zuspätkommen stehen.

Zum Beispiel:

Kommen Beschäftigte wegen dem Wetter zu spät zur Arbeit?

Dann müssen sie dem Betrieb nicht Bescheid geben.

Das ist gut für die Beschäftigten:

  • Denn sie haben keinen Zeitdruck.
  • Und sie können sich auf das Autofahren konzentrieren.

 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von:

Stephanie Blume, Übersetzerin für Leichte Sprache

Die Bilder sind von:

© Lebenshilfe für Menschen

mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.