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Auf die Gesundheit achten 

Illustration: Ein Betriebsarzt und ein Mitarbeiter sitzen sich an einem Tisch gegenüber.

Jeder Betrieb muss einen Betriebs-Arzt haben. 

Betrieb-Ärzte haben verschiedene Aufgaben. 

Zum Beispiel: 

  • Sie beraten die Betriebe bei Fragen zur Gesundheit. 
  • Sie helfen dabei, dass die Arbeit nicht krank macht.
  • Sie machen Vorsorge-Untersuchungen bei den Beschäftigten.

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

In vielen Betrieben ist es so: 

Der Betriebs-Arzt arbeitet nicht direkt in dem Betrieb. 

Er hat eine Arzt-Praxis in der Nähe. 

Die Betriebs-Ärzte sind also nicht jeden Tag im Betrieb. 

Deshalb wissen die Betriebs-Ärzte 

nur wenig über die Beschäftigten und den Betrieb. 

Damit die Betriebs-Ärzte gut helfen können, 

müssen sie aber den Betrieb und die Beschäftigten gut kennen. 

Sicherheits-Beauftragte können dabei helfen.

 

Miteinander reden

Der Betriebs-Arzt muss gut informiert sein. 

Zum Beispiel über die Gefahren am Arbeitsplatz. 

Damit das klappt, müssen alle miteinander reden: 

  • Die Führungskraft 
  • Der Betriebs-Arzt 
  • Die Fachkraft für Arbeits-Sicherheit 
  • Der Sicherheits-Beauftragte

 

Die Abbildung zeigt einen Daumen, der nach oben gerichtet ist.

Das können Sicherheits-Beauftragte tun:

  • Sicherheits-Beauftragte können alle gut informieren.
    Zum Beispiel über die Gefahren am Arbeitsplatz.
  • Haben Beschäftigte Probleme mit der Gesundheit?
    Dann können sie den Beschäftigten sagen,
    dass sie zum Betriebs-Arzt gehen können.

 

Illustration: Ein Mitarbeiter bzw. Bauarbeiter in Schutzkleidung notiert etwas auf seinem Klemmbrett.

Tipps für Sicherheits-Beauftragte:

1. Gefahren im Betrieb kennen 

In einem Betrieb kann es Gefahren für die Gesundheit geben. 

Deshalb prüft ein Betriebs-Arzt den Betrieb. 

Man nennt das: Gefährdungs-Beurteilung. 

Sicherheits-Beauftragte können 

bei der Gefährdungs-Beurteilung dabei sein. 

Und sie können sagen, wo es Gefahren für die Gesundheit gibt. 

Zum Beispiel: 

An den Maschinen in einer Wäscherei 

ist es immer sehr heiß.

 

Tipp für Sicherheits-Beauftragte:

Wissen Sie,

wo es in Ihrem Betrieb Gefahren für die Gesundheit gibt?

Sagen Sie Ihrer Führungskraft direkt Bescheid.

Die Führungskraft kann den Betriebs-Arzt dann informieren.

 

Zwei Männer sprechen miteinander und schauen sich dabei freundlich lächelnd an.

2. Dafür sorgen, dass der Betriebs-Arzt informiert wird 

Ist der Betriebs-Arzt nicht jeden Tag im Betrieb? 

Dann kennt die Führungskraft den Betriebs-Arzt nicht gut. 

Die beiden müssen aber gut miteinander reden. 

Sicherheits-Beauftragte können dabei helfen. 

Denn sie arbeiten jeden Tag im Betrieb. 

Und sie kennen die Führungskraft gut.

 

Tipp für Sicherheits-Beauftragte: 

Der Betrieb muss Angebote für die Gesundheit machen. 

Zum Beispiel Vorsorge-Untersuchungen. 

Die Führungskraft muss die Beschäftigten darüber informieren. 

Merken Sie, dass die Beschäftigten 

Fragen zu den Angeboten haben? 

Sagen Sie der Führungskraft Bescheid. 

Die Führungskraft kann die Beschäftigten dann 

noch einmal gut informieren.

 

Die Abbildung zeigt einen traurigen und nachdenklichen Mann, der alleine an einem Bürotisch sitzt.

3. Auf Veränderungen achten 

Sicherheits-Beauftragte sind jeden Tag im Betrieb. 

Deshalb kennen sie die Beschäftigten gut. 

Und sie können manchmal erkennen, 

wenn es einem Beschäftigten nicht gut geht. 

Sicherheits-Beauftragte können dem Beschäftigten Hilfe anbieten. 

Zum Beispiel: 

  • Sie können mit dem Beschäftigten reden. 
  • Sie können dem Beschäftigten sagen,
    dass er zum Betriebs-Arzt gehen kann.

 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von Stephanie Blume. 

Die Bilder sind von: 

© Lebenshilfe für Menschen 

mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.