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Sicherheits-Schuhe: Der richtige Schutz für Füße 

Illustration: Arbeitsschuhe

Sicherheits-Schuhe schützen die Füße bei der Arbeit. 

Zum Beispiel: 

  • Sie schützen die Füße vor Wasser oder Hitze.
  • Sie schützen die Füße,
    wenn schwere Gegenstände darauf fallen. 
  • Sie schützen die Füße vor Chemikalien.
    Chemikalien sind giftige Flüssigkeiten.

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Sicherheits-Schuhe geben dem Fuß auch einen guten Halt. 

Deshalb schützen sie auch vor: 

  • Ausrutschen 
  • Umknicken 
  • Stolpern

 

Liste mit drei Stichpunkten

Verschiedene Kategorien

Sicherheits-Schuhe sind besondere Arbeits-Schuhe. 

Arbeits-Schuhe werden in 3 Kategorien eingeteilt: 

  • Kategorie S
    Dazu gehören Sicherheits-Schuhe. 
  • Kategorie P
    Dazu gehören Schutz-Schuhe. 
  • Kategorie O
    Dazu gehören Berufs-Schuhe.

 

 

Die Schuhe werden dann in 2 Klassen eingeteilt: 

  1. Schuhe aus Leder oder Stoff
    Diese Schuhe gehören in die Klasse 1. 
  2. Schuhe aus Gummi für Arbeiten, wo es nass ist.
    Diese Schuhe gehören in die Klasse 2.

 

 

Die Abbildung zeigt einen Daumen, der nach oben gerichtet ist.

Die Schuhe haben weitere Eigenschaften. 

Zum Beispiel: 

  • Sie schützen vor spitzen Gegenständen. 
  • Sie halten warm oder kalt. 

Die Eigenschaften stehen auf einem Schild im Schuh.

 

Baustelle an einer Straße

Die richtigen Sicherheits-Schuhe auswählen

Der Betrieb prüft, welche Gefahren es bei der Arbeit gibt. 

Man nennt das: Gefährdungs-Beurteilung. 

Der Betrieb weiß dann, 

welche Eigenschaften die Schuhe haben müssen. 

Zum Beispiel: 

  • Arbeiten die Beschäftigten auf einem Gerüst?
    Dann müssen die Schuh-Solen
    vor spitzen Gegenständen schützen. 
  • Arbeiten die Beschäftigten im Straßenbau?
    Dann müssen die Schuh-Solen vor Hitze schützen.
  • Arbeiten die Beschäftigten, wo es nass ist?
    Dann müssen die Schuhe wasserdicht sein.

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Wichtig: 

Die Beschäftigten sollen die Schuhe gerne tragen. 

Deshalb müssen die Schuhe bequem sein. 

Für die Beschäftigten sind vielleicht auch 

die Farbe und das Aussehen wichtig. 

Betriebe können mit den Beschäftigten reden. 

Die Beschäftigten können dann mitentscheiden. 

Zum Beispiel: 

Beschäftigte können die Schuhe vorher testen. 

Manche Firmen kommen auch in den Betrieb und 

sie passen die Schuhe dort an.

 

Zwei Männer sprechen miteinander und schauen sich dabei freundlich lächelnd an.

Beschäftigte müssen den Betrieb informieren

Braucht ein Beschäftigter neue Sicherheits-Schuhe? 

Zum Beispiel weil die alten Sicherheits-Schuhe kaputt sind. 

Dann muss der Beschäftigte dem Betrieb Bescheid sagen. 

Der Betrieb muss dann neue Schuhe besorgen. 

Tipp: 

Am besten hat jeder Beschäftigte 2 Paar Sicherheits-Schuhe.

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Der Betrieb muss die Beschäftigten 

gut über die Sicherheits-Schuhe informieren. 

Zum Beispiel: 

  • Wie und wann benutze ich die Sicherheits-Schuhe? 
  • Was muss ich bei der Pflege und Reinigung beachten?

 

Illustration: Ein Mann mit Schutzhelm und Warnweste notiert etwas.

Das können Sicherheits-Beauftragte tun

Sicherheits-Beauftragte können darauf achten, 

  • dass alle Beschäftigten ihre Sicherheits-Schuhe tragen. 
  • dass die Sicherheits-Schuhe heile sind. 
  • dass Beschäftigte ihre Sicherheits-Schuhe gut pflegen. 

Tipp: 

Lederschuhe dürfen nicht auf der Heizung getrocknet werden. 

Sonst wird das Leder brüchig.

 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von Stephanie Blume. 

Die Bilder sind von: 

© Lebenshilfe für Menschen 

mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.