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So gehen Sie richtig mit Allergien bei der Arbeit um

So gehen Sie richtig mit Allergien bei der Arbeit um

Viele Menschen haben Krankheiten durch Allergien.

Firmen müssen darauf achten

und ihre Mitarbeiter schützen.

Dafür müssen Firmen wissen,

woher die Allergien kommen.
 

Achten Sie auf Ihre Gesundheit,

wenn Sie bei der Arbeit sind.

Vielleicht sind Sie gegen etwas allergisch.

Zum Beispiel gegen:

• Latex

• Pollen

• Hausstaub-Milben

• Holzstaub

• Metall

• Medikamente

• Putzmittel
 

Vielleicht bekommen Sie davon

einen Ausschlag auf der Haut oder Schnupfen.

Das kann irgendwann noch schlimmer werden,

zum Beispiel mit Asthma.

Darum müssen Sie auf Allergien achten.
 

Bemerken Sie bei der Arbeit Probleme

mit Ihrer Haut oder mit Ihrer Atmung?

Haben Sie diese Probleme immer nur bei der Arbeit?

Dann reden Sie mit einem Arzt.

Zum Beispiel mit dem Betriebs-Arzt

oder mit einem Allergie-Arzt.

Haben Sie keine Angst,

dass Sie Ihre Arbeit verlieren.

Es ist wichtig, dass Sie sich um die Allergie kümmern.
 

So schützt die Firma Sie

So schützt die Firma Sie

Firmen müssen aufschreiben,

welche Gefahren es bei der Arbeit gibt.

Dazu müssen Sie auch sagen,

was sie gegen die Gefahren tun.

Das ist die Gefährdungs-Beurteilung.

Auch Allergien sind Gefahren.

Firmen müssen also auch aufschreiben,

was bei der Arbeit Allergien machen kann.

Vielleicht kann die Firma dafür sorgen,

dass Sie mit diesen Dingen nicht mehr zu tun haben.

Kann man das nicht ganz verhindern?

Zum Beispiel Holzstaub beim Handwerker.

Dann hat die Firma vielleicht Ideen,

wie es weniger Holzstaub geben kann.
 

Man muss wissen, gegen was man allergisch ist.

Dann kann man etwas gegen die Allergie tun

und hat weniger Probleme damit.

Die Firma kann Ihnen dabei helfen.

Auch die Unfall-Versicherung kann dabei helfen.

Sie können vom Arzt auch Medikamente bekommen

oder eine Allergie-Therapie machen.
 

Reden Sie über Ihre Allergie

Reden Sie über Ihre Allergie

Achtung:

Sie müssen bei der Arbeit nicht

über Ihre Gesundheit reden.

Dafür gibt es keine Pflicht.

Aber die Firma kann Ihnen nur helfen,

wenn die Firma Ihre Probleme kennt.

Darum reden Sie am besten mit Ihrer Firma.

Es ist auch egal,

ob die Allergie von etwas auf der Arbeit kommt.

Auch eine Allergie von etwas anderem

kann Ihnen bei der Arbeit Probleme machen.

Dann muss man etwas tun,

damit Sie besser arbeiten können.
 

Am besten denken Firmen schon vorher

über Allergien nach.

Arbeitsplätze sollen so sein,

dass es weniger Probleme geben kann.

Zum Beispiel:

keine Grünflächen mit Gräsern auf dem Dach

und keine Allergie-Pflanzen im Büro.

• Waschmittel und Putzmittel,

die gut für Allergiker sind und die Haut schonen.
 

Sie bemerken bei Ihrer Arbeit Probleme von einer Allergie. Was können Sie dann tun?

Sie bemerken bei Ihrer Arbeit Probleme von einer Allergie. Was können Sie dann tun?

1. Reden Sie erstmal mit dem Betriebs-Arzt,

Allergie-Arzt oder Haut-Arzt.

Erzählen Sie von den Problemen,

die Sie bei der Arbeit bemerken.
 

2. Vielleicht haben Sie eine Allergie

wegen Ihrer Arbeit.

Das sagt der Arzt dann der Unfall-Versicherung.

Haben Sie durch die Allergie eine Haut-Krankheit?

Dann wird der Haut-Arzt planen,

wie es weiter geht.
 

3. Es gibt eine Befragung über Ihren Arbeitsplatz.

Zum Beispiel mit einem Fragebogen.

So kann man herausfinden,

woher die Allergie kommt.
 

4. Kommt die Allergie von etwas,

mit dem Sie nur bei der Arbeit zu tun haben?

Zum Beispiel bestimmte Gegenstände oder Stoffe.

Dann prüft die Unfall-Versicherung,

ob Sie eine Berufs-Krankheit haben.

Dabei geht es darum:

Sind Sie nur durch die Arbeit krank geworden?

Oder hatten Sie das Problem schon vorher?
 

5. Ihre Firma muss einen Plan machen,

um Ihnen zu helfen.

Reden Sie mit Ihrem Arzt

über eine passende Allergie-Therapie.
 

6. Helfen Pläne und Therapien Ihnen nicht genug?

Dann können Sie Ihre Arbeit

vielleicht nicht weiter machen.

Am besten denken Sie darüber nach,

in einem anderen Bereich zu arbeiten.
 

Der Text in Leichter Sprache ist von:

© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für

Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2025.

Die Bilder sind von:

© Lebenshilfe für Menschen

mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers