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Auto fahren ohne Angst

Nach einem Auto-Unfall hat man vielleicht Angst

und will nicht mehr Auto fahren.

Darum sollen Firmen für Mitarbeiter da sein

und ihnen aus der Angst helfen.

Die Firmen brauchen gute Pläne für die Zeit nach einem Auto-Unfall.
 

Illustration: Eine Frau mit nach unten gezogenen Mundwinkeln. Sie trägt braunes, schulterlanges Haar, einen olivfarbenen Blazer und eine giftgrünes Oberteil darunter.

Ein Auto-Unfall kann sehr schlimm sein.

Und dabei geht es nicht nur um Verletzungen

und Probleme mit dem Körper.

Es geht auch um Gefühle.

Denn vielleicht hat man seit dem Unfall große Angst.

Man denkt immer wieder daran

und fühlt sich schlecht.

Darum will man vielleicht kein Auto mehr fahren.

Man hat im Auto großen Stress

und kann sich nicht entspannen.
 

Illustration: Einer Frau ist etwas unangenehm oder peinlich. Sie zieht beide Schultern hoch und wird rot.

Eine Gefahr für sich selbst und andere

Man kann auch zur Gefahr werden,

wenn man beim Fahren unsicher ist.

Vielleicht denkt man an den Unfall

und ist dann nicht aufmerksam.

Oder man erschreckt sich wegen einem Geräusch

und lenkt in die falsche Richtung.

Man muss auch gar nicht selbst

so einen Unfall erlebt haben.

Man kann auch schon Angst bekommen,

wenn man den Unfall nur gesehen hat.
 

Ein Lieferwagen bremst rechtzeitg, bevor er in ein Auto hineinfährt.

Pläne für den Notfall

Vielleicht hat ein Mitarbeiter einen Auto-Unfall

• auf dem Weg zur Arbeit.

• auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.

• auf einem Weg für die Arbeit.

Firmen sollen nach so einem Unfall

für ihre Mitarbeiter da sein.

Die Mitarbeiter brauchen vielleicht Behandlungen,

Therapien oder eine Reha.

Sie sind vielleicht verletzt oder haben große Angst.
 

Illustration: Ein Mann zeichnet rote Haken in eine Checkliste.

Am besten machen die Firmen einen Plan.

Im Plan muss stehen,

• was die Firma im Notfall tut.

• wer verantwortlich ist.

• wie der Mitarbeiter Hilfe bekommt.

So wissen auch die Mitarbeiter immer,

wer bei Problemen und Ängsten für sie da ist.
 

Firmen müssen alle Unfälle

bei der Unfall-Versicherung melden.

Dann bekommen die Firmen im Notfall auch Hilfe.

Die Berufsgenossenschaften

und die Unfall-Versicherungen kennen sich aus.

Sie geben Infos zu Behandlungen

und planen die Reha.

Dazu gehört auch eine gute Gesprächs-Therapie.

Bei Auto-Unfällen hilft oft eine Therapie

mit Fahrstunden.

So kann man lernen, mit der Angst umzugehen.
 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von:

© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für

Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2025.

Die Bilder sind von:

© Lebenshilfe für Menschen

mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers