Gefährliche Stoffe sicher lagern
Säure, Gase und ähnliches sind gefährliche Stoffe.
Man muss diese Stoffe sicher lagern,
damit es keine Unfälle gibt.
Einige Stoffe können sehr gefährlich sein.
Sie können giftig oder ätzend sein.
Sie sind also schlecht für die Gesundheit
und für die Umwelt.
Gefährliche Stoffe sind zum Beispiel
• Lacke und Lösungen
• Reinigungs-Mittel
• Gase
• Chemie-Müll
Dazu sagt man auch Gefahrstoffe.
Es gibt Gefahrstoffe in vielen Arbeits-Bereichen.
Zum Beispiel
• bei Gartenbau-Firmen.
• bei Hausmeistern.
• bei Handwerkern.
Die Firmen brauchen die Gefahrstoffe für ihre Arbeit.
Aber man muss gut damit umgehen.
Firmen müssen Gefahrstoffe sicher lagern.
Alle Mitarbeiter sollen wissen,
• wie gefährlich die Gefahrstoffe sind.
• wie man die Gefahrstoffe erkennt.
Dafür gibt es Zeichen auf den Gefahrstoffen.
Zum Beispiel
• ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen.
Das ist das Zeichen für sehr giftige Stoffe.
• ein Ausrufezeichen.
Das ist das Zeichen für Stoffe,
die unsere Augen oder Haut reizen.
Diese Stoffe können auch Allergien auslösen.
Regeln für die Lagerung von Gefahrstoffen
Firmen müssen auf Regeln für die Lagerung achten.
Denn unsere Gesundheit und die Umwelt
sollen sicher bleiben.
Mitarbeiter sollen bei der Arbeit
nicht aus Versehen mit Gefahrstoffen zu tun haben.
Besonders gefährlich sind
• Gefahrstoffe, die schnell anfangen zu brennen.
Zum Beispiel Lacke, Lösungen oder Benzin.
• Gefahrstoffe in Behältern, die unter Druck stehen.
Zum Beispiel Gase in Gasflaschen.
• Gefahrstoffe, die schlecht für die Gesundheit sind.
Zum Beispiel Säuren und Laugen oder Stoffe,
von denen man Krebs bekommt.
Einige Gefahrstoffe können uns sogar so schaden,
dass wir keine Kinder mehr bekommen können.
Oder die Stoffe schaden dem Kind
im Bauch von Schwangeren.
Alle diese Stoffe müssen sicher lagern.
Sie müssen dicht verschlossen sein,
damit man nicht aus Versehen in Kontakt kommt.
Und man muss die Gefahrstoffe sofort
an den richtigen Zeichen erkennen können.
Gefahrstoffe dürfen nicht an Orten lagern,
wo jeder hinkommen kann.
Zum Beispiel
• auf Flucht-Wegen oder bei Not-Ausgängen.
• in Pausen-Räumen.
• in offenen Regalen.
Flüssige Gefahrstoffe müssen
über einer extra Wanne lagern.
Dann passiert nichts, wenn etwas ausläuft.
Es gibt auch Regeln für die Arbeitsplätze,
an denen man mit Gefahrstoffen arbeitet:
Hier dürfen Mitarbeiter nicht essen,
trinken oder rauchen.
Und es gibt Regeln dafür,
wo und wie Gefahrstoffe in den Müll kommen.
Der Text in Leichter Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für
Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2025.
Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers