Weniger Lärm bei der Arbeit
Manche Menschen haben laute Arbeitsplätze.
Lange Lärm bei der Arbeit kann schlecht für die Gesundheit sein.
Man kann vom Lärm zum Beispiel schwerhörig werden.
Lärm richtig messen
Es gibt Regeln für Lärm am Arbeitsplatz.
Die Regeln stehen in der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-Verordnung.
Lärm ist eine Gefahr bei der Arbeit.
Darum müssen Firmen es auch aufschreiben,
wenn Lärm bei ihnen eine Gefahr ist.
Das steht dann in der Gefährdungs-Beurteilung.
Firmen müssen es messen lassen,
wie viel Lärm es am Arbeitsplatz gibt.
Dafür brauchen sie passende Mess-Geräte.
Die Mess-Geräte dürfen nicht zu alt sein.
Sie müssen richtige Ergebnisse anzeigen.
Und Fachleute müssen den Lärm messen.
Die Fachleute haben dafür einen Kurs gemacht.
Dieser Kurs ist von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.
Eine Lärm-Messung ist nicht immer einfach.
Denn es kann bei der Arbeit mal leise sein und mal laut sein.
Zum Beispiel:
Mitarbeiter in einer Werkstatt sägen und hämmern ab und zu.
Aber es ist auch immer wieder leise.
Die Fachleute prüfen bei der Lärm-Messung,
wie viel Lärm normal ist.
Was kann man gegen Lärm tun?
Beim Lärm misst man die Lautstärke.
Das nennt man auch Dezibel.
Ist die Lautstärke am Arbeitsplatz oft bei 85 Dezibel oder mehr?
Dann ist es zu laut bei der Arbeit.
Dann muss die Firma mit Technik etwas gegen den Lärm tun.
Zum Beispiel:
- Eine alte Maschine ist sehr laut.
Die Firma kauft eine neue leise Maschine.
- Ein Teil von einer Maschine ist der Grund, dass die Maschine laut ist.
Die Firma kauft ein Ersatz-Teil.
Es gibt auch Ideen und Pläne,
damit der Lärm nicht überall hin kommt.
Zum Beispiel:
- Man baut einen Kasten um ein lautes Gerät.
- Man hängt einen Lärm-Schutz an die Decke.
Zum Beispiel Platten mit Stoff.
Dann hallt es im Raum nicht so sehr.
Am besten holt man sich Hilfe von Fachleuten.
Es gibt extra Firmen,
die sich um Probleme mit Lärm kümmern.
Die Fachleute finden gute Lösungen.
Und es gibt Beratung zum Thema Lärm
- bei Berufsgenossenschaften.
- bei Unfallkassen.
Der Text in Leichter Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2026.
Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers