Gefahren von schnellen Maschinen
Fräsmaschinen und Drehmaschinen bearbeiten Metall mit Schneidewerkzeugen.
Die Maschinen können sehr schnell schneiden.
Darum muss man auf Gefahren achten.
Fräsmaschinen und Drehmaschinen schneiden Metall sehr genau.
So kann man die Form und die Oberfläche vom Metall ändern.
Das ist zum Beispiel wichtig für Bauteile von Flugzeugen und Autos.
Einige Fräsmaschinen sind besonders schnell.
Man nennt sie HSC-Fräsmaschinen.
Damit werden die Oberflächen noch glatter und schöner.
Aber besonders schnelle Maschinen können auch besonders gefährlich sein.
Sicher arbeiten an schnellen Maschinen
Beim Fräsen oder Drehen können Teile vom Werkzeug oder vom Metall abbrechen.
Die Teile fliegen dann sehr schnell durch die Luft.
Darum muss es bei diesen Maschinen einen Schutz geben.
Zum Beispiel eine Schutz-Hülle um die Maschine und Schutz-Scheiben aus starkem Kunststoff.
Man darf für die besonders schnellen Maschinen auch nur extra Werkzeug benutzen.
Die Mitarbeiter müssen sich damit auskennen.
Die Firma muss sich darum kümmern.
Denn bei Unfällen an diesen Maschinen gibt es oft schlimme Verletzungen.
Zum Beispiel
• gebrochene Hände.
• gebrochene Arme.
• Quetschungen.
• Amputationen.
Firmen müssen schon vorher dafür sorgen, dass es keine Unfälle gibt.
Nie den Schutz verändern
Am größten ist die Gefahr, wenn man einfach etwas am Schutz ändert.
Zum Beispiel damit man schneller ein neues Stück in die Maschine einsetzen kann.
Denn der nächste Mitarbeiterweiß von der Änderung vielleicht nichts.
Dann nutzt er die Maschine ohne richtigen Schutz.
Gefahren von Kühlmittel
Wenn die Maschinen Metall schneiden, wird das Metall sehr heiß.
Darum gibt es auch Kühlmittel.
Aber durch Kühlmittel gibt es neue Gefahren.
Denn die Schutz-Scheiben aus Kunststoff gehen durch Kühlmittel leichter kaputt.
Sie können dann nicht mehr so gut vor fliegenden Teilen schützen.
Firmen müssen kaputte Scheiben sofort tauschen.
Das Kühlmittel kann bei der Hitze verdampfen.
Die Kühlmittel-Dämpfe können auch gefährlich sein.
Man darf sie nicht einatmen.
Darum muss man sie absaugen, damit nicht zu viele Dämpfe in der Luft sind.
Das Kühlmittel darf nicht auf die Haut kommen.
Firmen müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter sich dann schnell waschen können.
Dafür muss es Pläne für die Reinigung und den Haut-Schutz geben.
Der Text in Leichter Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2026.
Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers