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Schutz vor Gewalt

Mitarbeiter sollen bei der Arbeit sicher sein.

Dafür können Firmen gute Pläne machen

und Mitarbeiter zu Kursen schicken.

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Im Jahr 2024 gab es viele Arbeits-Unfälle

durch Gewalt.

Die DGUV hatte dazu über 10 Tausend Meldungen.

Mitarbeiter haben Gewalt von Menschen erlebt,

die nicht zur Firma gehören.

Zum Beispiel

• von Kunden im Geschäft.

• von Fahrgästen im Bus.

• von Patienten oder Betreuten.
 

Illustration: Ein Mann schlägt einem anderen Mann mit der Faust auf das Kinn.

Körper und Seele schützen

Es ist schlecht für Mitarbeiter,

wenn sie Gewalt erleben müssen.

Die Gewalt kann ganz verschieden sein.

Es gibt zum Beispiel Gewalt durch Schläge.

Das ist körperliche Gewalt.
 

Illustration: Zwei Männer streiten sich.

Es gibt aber auch Gewalt durch Beleidigungen

oder Bedrohungen.

Das ist seelische Gewalt.

Mitarbeiter fühlen sich dann hilflos

und nicht mehr sicher.

Das ist auch schlecht für die Arbeit.

Denn man denkt dann nur noch an die Gewalt

und ist nicht mehr aufmerksam bei der Arbeit.
 

Zwei Frauen stehen zusammen. Eine Frau hat ihren Kopf traurig in Richtung Boden geneigt. Die andere Frau legt ihre Hände tröstend auf ihre Schultern.

Aber oft haben Mitarbeiter bei ihrer Arbeit

mit anderen Menschen zu tun.

Und einige Menschen sind auch zu Gewalt bereit.

Darum müssen Firmen dafür sorgen,

dass Mitarbeiter gut mit Gewalt umgehen können.

Es muss gute Pläne für die Sicherheit geben.

Und Mitarbeiter müssen über Sorgen reden können.

Die Chefs müssen sich darum kümmern.
 

Ein Mann ist gestresst und hat viele Gedankenblasen über seinem Kopf. Ihm rollen Schweißtropfen die Stirn herunter.

Gute Pläne und Kurse für Mitarbeiter

Auch bei der Arbeit kann es Probleme geben,

die den Mitarbeitern Stress machen.

Zum Beispiel:

• zu wenig Zeit für Aufgaben

• schlechte Arbeitsplätze

So sind Mitarbeiter dann gestresster,

wenn sie mit anderen Menschen zu tun haben.

Am besten gibt es gute Pläne für die Arbeit

und Kurse für die Mitarbeiter.

In den Kursen können sie lernen,

wie man gut mit Stress und Menschen umgeht.

So kann man auch Gefahren besser verhindern.
 

Fragebogen

Vielleicht gibt es bei der Arbeit schon Gefahren,

gegen die man etwas tun muss.

Mitarbeiter kennen die Gefahren oft schon.

Darum kann die Firma Fragebögen

oder Besprechungen machen.
 

Illustration: Ein Mann und eine Frau sitzen in zwei Sesseln um einen kleinen Tisch herum, trinken gemeinsam etwas und unterhalten sich.

So weiß die Firma, was sie ändern muss.

Und die Mitarbeiter wissen,

dass die Firma für sie da ist.

Sie reden dann auch mehr über ihre Probleme,

wenn es wirklich einmal Gewalt gibt.
 

Illustration: Ein Mann mit Schutzhelm und Warnweste notiert etwas.

Auch Sicherheits-Beauftragte sind wichtig

für die Firma.

Sie können auf Probleme bei der Arbeit achten.

Dann können sie diese Info weitergeben.

Firmen können auch Arbeits-Gruppen machen,

in denen man über Probleme redet.

Und sie können sich darum kümmern,

dass Mitarbeiter Hilfe von Fachleuten bekommen.

Zum Beispiel Therapie oder Reha.

Dabei können auch Betriebs-Ärzte helfen.
 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von:

© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für

Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2025.

Die Bilder sind von:

© Lebenshilfe für Menschen

mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers