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Vielfalt nutzen und Vorurteile abbauen 

Jeder Mensch ist anders. 

Und jedes Gehirn funktioniert anders. 

Man nennt das: Neuro-Diversität.

 

Illustration: In einem Großraumbüro sitzen sich sechs Mitarbeitende an ihren Arbeitsplätzen gegenüber.

Menschen sind also sehr unterschiedlich. 

Und sie denken auch unterschiedlich. 

Für Betriebe kann das ein großer Vorteil sein. 

Die Firma Auticon weiß das. 

Die Firma Auticon bietet IT-Dienste für andere Firmen an. 

Das heißt: 

Die IT-Spezialisten von der Firma Auticon 

erledigen IT-Arbeiten für andere Firmen.

 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Bei der Firma Auticon arbeiten 

sehr viele Menschen mit Autismus. 

Menschen mit Autismus nehmen die Welt anders wahr. 

Deshalb verhalten sie sich manchmal anders, 

als Menschen ohne Autismus. 

Zum Beispiel: 

Menschen mit Autismus 

schauen anderen Menschen nicht in die Augen.

 

Ein Mann zeichnet rote Haken in eine Checkliste.

Herausforderungen für Menschen mit Autismus

Menschen mit Autismus sind oft sehr genau und 

sie denken sehr logisch. 

Das ist in vielen Berufen ein großer Vorteil. 

Zum Beispiel in der Computer-Programmierung. 

Menschen mit Autismus sind aber auch schnell überfordert. 

Und sie lassen sich leicht ablenken. 

Deshalb brauchen sie besondere Arbeits-Bedingungen.

 

Illustration: Eine Gruppe von Männern und Frauen.

Auticon sorgt für gute Arbeits-Bedingungen

Bei Auticon gibt es viele Job Coaches. 

Job Coach ist Englisch. 

Das spricht man so aus: Tschob-kohtsches.

 

Illustration: Jemand hackt etwas auf einer Checkliste ab.

Die Job Coaches unterstützen die Beschäftigten mit Autismus. 

Sie achten darauf, 

  • dass alle Arbeits-Anweisungen gut verständlich sind.
  • dass alle Arbeits-Unterlagen übersichtlich sind.
    Zum Beispiel Formulare. 

 

Die Abbildung zeigt einen Daumen, der nach oben gerichtet ist.

Das machen die Job Coaches noch: 

  • Sie kümmern sich um gute Arbeitsplätze.
    Zum Beispiel um Einzel-Büros,
    damit die Beschäftigten in Ruhe arbeiten können.
  • Sie achten darauf, dass die Beschäftigten
    bei der Arbeit nicht überfordert sind.
    Zum Beispiel:
    Sie achten darauf,
    dass die Beschäftigten genug Pausen machen.
  • Sie helfen bei der Zusammenarbeit mit den Kunden.
    Zum Beispiel:
    Sie reden mit den Kunden bei Problemen.
    Sie informieren die Kunden über Autismus.

 

Zwei Personen sitzen am Tischen und denken nach.

Gute Lösungen finden

Menschen mit Autismus haben oft Probleme, 

eine gute Arbeit zu finden. 

Der Grund dafür: 

Betriebe haben keine guten Arbeits-Bedingungen 

für Menschen mit Autismus. 

Das ist schlecht. 

Denn Menschen mit Autismus können sehr gute Arbeit leisten. 

Aber die Arbeits-Bedingungen müssen passen.

 

Eine Gruppe an Personen sitzt gemeinsam am Tisch und sprechen miteinander. Auf dem Tisch liegen Arbeitsmittel. Im Hntergrund steht ein Flipchart.

Deshalb sollten Betriebe immer genau prüfen: 

  • Welche Stärken hat ein Beschäftigter? 
  • Welche Arbeits-Bedingungen helfen dem Beschäftigten? 
  • Welche Gefahren gibt es bei der Arbeit? 

Sicherheits-Beauftragte können dabei helfen. 

Und auch der Betriebs-Arzt kann den Betrieb gut beraten. 

Die Abbildung zeigt eine Frau, die mit dem Zeigefinger nach oben deutet. Sie ist umrahmt von einem roten Dreieck.

Wichtig: 

Beschäftigte müssen dem Betrieb nicht sagen, 

dass sie Autismus haben. 

Oft hilft das aber dabei, eine gute Lösung zu finden.

 

Die Abbildung zeigt einen Daumen, der nach oben gerichtet ist.

Eine gute Zusammenarbeit hat Vorteile für alle

Inklusion ist für alle gut. 

Inklusion heißt: 

Alle Menschen können teilhaben. 

Die Firma Auticon zeigt, 

dass die Zusammenarbeit gut klappen kann.

 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von Stephanie Blume. 

Die Bilder sind von: 

© Lebenshilfe für Menschen 

mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.