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Schweißer bei der Arbeit © shutterstock / il21

Optische Strahlung an Schweißarbeitsplätzen

Ein neuer Forschungsbericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin liefert Emissionsmodelle, die eine Gefährdungsbeurteilung an Arbeitsplätzen von Schweißern vereinfachen.

Das Schweißen ist eine Verfahrenstechnik mit langer Tradition, die sich bis heute stetig weiterentwickelt. Zu den am häufigsten verwendeten Techniken gehört das Lichtbogenschweißen. Bei diesem Verfahren wird in hohem Maße optische Strahlung freigesetzt. Ohne angemessene Schutzmaßnahmen kann diese die Gesundheit der Beschäftigten schädigen. Um deren Sicherheit und Gesundheit an Schweißarbeitsplätzen zu schützen, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) die optische Strahlenbelastung beim Schweißen untersucht. Aus den Ergebnissen wurden Emissionsmodelle abgeleitet. Mit ihnen lässt sich die Gefährdungsbeurteilung an Arbeitsplätzen von Schweißern vereinfachen. Der jetzt erschienene Bericht der BAuA „Optische Strahlenbelastung beim Schweißen – Erfassung und Bewertung“ fasst die Ergebnisse zusammen.

Bericht zum Download (PDF): www.baua.de