Impulse für Sibe: Aktionstag zur Verkehrssicherheit anstoßen
Unfälle auf Arbeits- und Dienstwegen sind keine Seltenheit. Sibe können mit einem Aktionstag zu mehr Sicherheit beitragen.
Geschrieben von: Redaktion
Datum: 13.08.2026
Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle auf Arbeits- und Dienstwegen lag laut DGUV-Statistik in den vergangenen drei Jahren bei jeweils mehr als 170.000. Durch diese Unglücke kamen mehr als 200 Menschen pro Jahr ums Leben.
Das ist Anlass genug, in Betrieben für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu werben. Ein Aktionstag eignet sich dafür besonders gut.
Unfällen durch Sensibilisierung entgegenwirken
Erfahren Sibe etwa davon, dass in ihrem Bereich Kolleginnen und Kollegen in Verkehrsunfälle verwickelt waren, dann können sie bei ihren Vorgesetzten oder im Arbeitsschutzausschuss anregen, einen Aktionstag zur Verkehrssicherheit anzusetzen. Bei der Planung und Vorbereitung können Sibe unterstützen und in der Belegschaft dafür werben, an der Aktion teilzunehmen.
Aktionstag zur Verkehrssicherheit: Was Sibe erwarten können
Dieser Tag lässt sich mit dem Fokus auf ein oder mehrere Themen gestalten: Gibt es Unfallschwerpunkte, können die Ursachen aufgegriffen werden. Aber auch Ladungssicherung, Emotionen hinter dem Lenkrad oder die Auswirkungen von legalen und illegalen Drogen auf die Fahrtüchtigkeit eignen sich gut als Thema.
Zudem sollte es verschiedene Aktionen geben: Vorträge von Fachleuten, Filmvorführungen, Mitmach-Möglichkeiten wie ein Fahrzeugcheck und praktische Übungen ergeben zusammen einen guten Mix.
Viele Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, aber auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) unterstützen dabei, einen Aktionstag durchzuführen. Werden am Tag selbst noch helfende Hände gesucht, zum Beispiel an einem Infostand, so können sich Sibe beteiligen.
Schließlich können sie nach der Aktion im Kreis der Kolleginnen und Kollegen Feedback einholen und es an ihre Führungskraft weitergeben.
Sie haben einen Aktionstag angestoßen oder durchgeführt? Berichten Sie der Redaktion von Ihren Erfahrungen: redaktion@aug.dguv.de