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Sport in der Reha 

Reha ist kurz für: Rehabilitation. 

Rehabilitation bedeutet: wieder gesund werden. 

Menschen machen eine Reha, 

damit sie wieder arbeiten können. 

 

Verbundener Arm

 Zum Beispiel Oliver Schulz: 

Oliver Schulz ist Industrie-Kletterer. 

Er klettert bei der Arbeit oft an Gerüsten hoch. 

An einem Tag fällt er vom Gerüst runter. 

Er bricht sich dabei einen Arm und ein Hand-Gelenk. 

Er wurde im Krankenhaus operiert. 

Die Brüche sind gut verheilt. 

Aber Oliver Schulz durfte seine Arme lange nicht bewegen. 

Deshalb hat er nur sehr wenig Kraft in den Armen. 

Und er kann sein Hand-Gelenk nur schlecht bewegen. 

Oliver Schulz kann so nicht arbeiten. 

Deshalb macht er eine Reha. 

 

Bewegung und Sport in der Reha

Bewegung und Sport sind in der Reha sehr wichtig. 

In der Reha prüfen die Ärzte und Therapeuten genau: 

• Welche Probleme hat der Mensch? 

• Welche Bewegungen sind wichtig die Arbeit? 

• Welches Training hilft dem Menschen? 

 

Illustration: Ein Mann sitzt auf einem Gymnastikball und hält ein Theraband über den Kopf. Eine Frau kniet neben ihm und korrigiert seine Haltung.

Dann machen die Ärzte und Therapeuten einen Reha-Plan. 

In dem Reha-Plan stehen passende Übungen und Therapien. 

Zum Beispiel: 

• Sport 

• Kranken-Gymnastik 

• Ergo-Therapie 

In der Ergo-Therapie lernen Menschen, 

mit ihrer Situation besser zurecht zu kommen. 

Es gibt Übungen für den Körper. 

Und es gibt Gespräche über Probleme. 

 

Eine Person klettert an einer Kletterwand. Eine andere Person sichert sie.

Oliver Schulz macht in der Reha 

viel Kranken-Gymnastik und Ergo-Therapie. 

Und er macht jeden Tag mehrere Stunden Sport. 

Zum Beispiel: 

• Schwimmen 

• Klettern 

• Tischtennis 

 

Die Abbildung zeigt einen Daumen, der nach oben gerichtet ist.

Das trainiert seine Arme und das Hand-Gelenk. 

Seine Arme werden wieder stärker. 

Und er kann das Hand-Gelenk wieder gut bewegen. 

So, wie vor dem Unfall. 

Er ist wieder fit für die Arbeit. 

Oliver Schulz hat durch die Reha auch wieder Selbstvertrauen. 

Er weiß, 

• dass seine Arme wieder stark sind. 

• dass sein Hand-Gelenk wieder beweglich ist. 

Er hat keine Angst, wieder zu arbeiten. 

 

Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch im Büro und arbeitet am Bildschirm. Auf dem Schreibtisch steht ein Computerbildschirm, eine Tastatur, ein Stempel sowie ein Aktenordner. Im Hintergrund steht ein Regal mit vielen Ordnern.

Wer hilft Beschäftigten bei der Reha?

Ein Reha-Manager unterstützt Beschäftigte. 

Manager ist Englisch. 

Das spricht man so aus: Männed-scha. 

Der Reha-Manager meldet sich bei Beschäftigten, 

die einen Arbeits-Unfall hatten. 

 

Der Reha-Manager: 

• hilft und berät Beschäftigte. 

• plant die Reha gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten. 

• prüft, ob der Reha-Plan eingehalten wird. 

• unterstützt Beschäftigte bei einem selbständigen Leben. 

 

Leichte Sprache macht Texte besser lesbar

Der Text in Leichter Sprache ist von Stephanie Blume. 

Die Bilder sind von: 

© Lebenshilfe für Menschen 

mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.