Post-Holiday-Syndrom: Nach dem Urlaub in den Arbeitsalltag zurückfinden
Ein unangenehmes Stimmungstief nach dem Urlaub kennen viele Beschäftigte. Diese einfachen Tricks können dem Post-Holiday-Syndrom einen Riegel vorschieben.
Geschrieben von: Dana Jansen
Datum: 20.08.2026
Auch der schönste Urlaub unter dem toskanischen Himmel oder auf verschneiten Skipisten ist irgendwann vorbei und die Arbeit ruft. Sie ohne Weiteres wieder aufzunehmen, fällt vielen Beschäftigten jedoch schwer. Ein volles E-Mail-Postfach oder zeitraubende Sitzungen, um zum Status quo zu informieren: Das lässt den Entspannungseffekt im Nu wieder verpuffen.
Nicht selten leiden Mitarbeitende in den ersten Tagen unter Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sind gereizt und unmotiviert, gegebenenfalls kommen erschwerend noch Schlafprobleme hinzu. Die Rede ist vom sogenannten Post-Holiday-Syndrom.
Zum Glück handelt es sich nicht um eine reale Krankheit, wie die Bezeichnung „Syndrom“ suggeriert. Die Verstimmungen verschwinden in der Regel nach einigen Tagen von selbst. Damit Beschäftigte aber gar nicht erst ins Stimmungstief rutschen, helfen ein paar einfache Kniffe.
1. Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag planen
Nach der Rückkehr aus dem Urlaub noch ein, zwei Tage Puffer planen, bevor es zurück zur Arbeit geht. Oder zur Mitte der Woche wieder einsteigen, sodass nur eine kurze Arbeitswoche bleibt.
2. Routinen aus dem Arbeitsalltag beibehalten
Später ins Bett gehen, länger schlafen, spät frühstücken: Das macht Urlaub aus. Aber wenn Alltagsroutinen nicht gänzlich vernachlässigt oder zeitlich zu stark verschoben werden, findet es sich leichter zurück in den alten Rhythmus. Urlaubsroutinen wiederum können in den Alltag mitgenommen werden, sei es der Verdauungsspaziergang am Abend oder die neu ausprobierte Sportart.
3. Zurück aus dem Urlaub: Pausen nicht vernachlässigen
In der Abwesenheit angesammelte Aufgaben mögen überwältigend wirken. Dennoch gilt es, darauf zu achten, dass keine Überstunden entstehen oder Pausen entfallen. Das erhöht Stress und Belastung. Auszeiten an der frischen Luft, abseits des Arbeitsplatzes, steigern die Produktivität und Konzentrationsfähigkeit wieder.
4. Urlaubserinnerungen abrufen
Ein Souvenir auf dem Schreibtisch kann die positiven Gefühle wieder hochholen. Das gilt auch für Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen in der Mittagspause, in denen Urlaubserinnerungen geteilt werden.
5. Nächsten Urlaub planen
Wenn der nächste Urlaub schon geplant ist, löst er Vorfreude aus und schafft Motivation, darauf hinzuarbeiten. Aber auch die Vorfreude auf andere Auszeiten wie einen Wochenendtrip oder Konzertbesuch hilft – selbst wenn sie mit langem Vorlauf geplant werden.